Interessant hiebei ist, dass das Forscherteam im Jahr 2005 einen neuen Weg beschritten hat. Die Forscher untersuchten mittels Bohrkernen hohe Sand- und Sedimentablagerungen, welche sich im Zuge des Einbrechens der Salzwasserflut in den Frischwassersee ergaben. Alleine schon die Existenz dieser Ablagerungen beweist ein katastrophales Eindringen von Wasser; die Datierung der Ablagerungen bestätigte hingegen wiederum das auch archäologisch neuralgische Datum von vor 7500 Jahren: 5500 vor Christus fand die Sintflut statt.
Leider hat das ZDF es versäumt, eine sinnvolle Brücke zwischen der Schwarzmeer-Flut und der Sinflut mit Landung am Gebirge Ararat zu schlagen. Dies tun wir mir unserem Artikel über die Arche Noah: Wasserpfahlbauten in der nordwestlichen Region wurden wie Flöße aufgetrieben und mit der heute noch existenten kreisartigen Strömung und stetigem Nordwestwind an die Küste der Region des bis heute bekannten Volkes Urartu (um 800 vor Christus - Zeit der Entstehung des Alten Testaments) getrieben. Urartu hingegen ist bekanntermaßen der Namensgeber des Gebirges Ararat. Und weil die Bibelschreiber und späteren Exegeten von einer weltumspannenden Flut ausgingen, ließ sich die Arche auf den Berg Ararat nieder, obwohl einige Übersetzungen bis heute vom Gebirge Ararat sprechen und damit wohl eher die Region Urartu meinen.
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