Atlantis Sintflut im Schwarzen Meer

Parallelen des Untergangs von Rom 476 nach Christus
und Atlantis 5510 vor Christus

6000 Jahre vor dem Untergang Roms geschah bereits einmal das, was den Untergang des Imperiums ausmachte, allerdings in unterschiedlicher Abfolge: Während der Untergang Roms, endgültig „besiegelt“ durch Odoaker und Romulus Augustulus Ergebnis einer Völkerwanderung war, lösten die Flutung des Schwarzmeerbeckens und der Untergang von Atlantis die indoeuropäische Völkerwanderung erst aus. Die wichtigsten Phänomene des Kulturverfalls waren aber gleich, weil der Zusammenbruch einmal durch die Menschenflut und einmal durch die Salzwasserflut das „komplexe, auf globaler Arbeitsteilung und Spezialisierung beruhende Wirtschafts- und Handelssystem“ zerstörte und da man an der Peripherie nach dem Untergang des Zentrums „nicht in der Lage war, auf lokale Fähigkeiten und Netzwerke zurückzugreifen“ (Ward-Perkins, Bryan: The Fall of Rome and the End of Civilization, Oxford University Press 2006).

Es waren jeweils am Ende exogene Schocks, die das feinmaschige Netz dieser Imperien zerrissen und ihnen keine Überlebenschance für ihre Zivilisation ließen. Denn mit dem Spannungsabfall im Netz wegen der Zerstörung des Kraftzentrums war der Status der Peripherie nicht zu halten. Ob das Internet eine ähnliche Achillesferse moderner Gesellschaften ist? Es gibt einen vielleicht entscheidenden Aspekt, der das Internet der globalen Welt weniger anfällig erscheinen lässt: Die Multipolarität mehrerer Kraftzentren („Server“) könnte den Ausfall eines Zentrums kompensieren und das Netz unter Spannung halten.

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