Was ist PONTOPOLIS?
Der Begriff Pontopolis leitet sich aus den zwei indoeuropäisch-griechischen Wörtern
1. Pontos: Schwarzes Meer, Meer, (großer) See und
2. Polis: Stadt, Gemeinde
ab. Er kann alternativ
Stadt des Schwarzen Meeres, Stadt des Meeres oder Stadt des (großen) Sees
heißen und ist damit alternativ zu dem bereits besetzten Begriff "Poseidonia" als generischer Name für die "Hauptstadt von Atlantis" zu verstehen.
Pontopolis (30-33° östlicher Länge und 43-46° nördlicher Breite) war eine bevölkerungsreiche Zivilisation an dem Frischwassersee, der uns heute als „Schwarzes Meer“ bekannt ist. Pontopolis versank 5510 vor Christus durch die Sintflut und wurde dadurch zum Kulturbringer für Europa.
Die Sintflut ist ein naturwissenschaftlich belegtes Phänomen. Demnach gab es früher eine Landenge zwischen Asien und Europa, die das Schwarze Meer vom Mittelmeer trennte. So wie der Durchbruch des Bosporus eine große Landmasse versinken ließ und Europa von Asien trennte, so „entführte“ Zeus aus mythologischer Sicht die Prinzessin Europa, die zur Namensgeberin des Kontinentes wurde.
Folgende Fakten sprechen für die Existenz von Pontopolis.
- Auf Grund einer Kalt- und Trockenzeit in Kleinasien sammelte sich eine große Bevölkerung in einer Tiefebene im heutigen Schwarzen Meer und begründete so Pontopolis. Diese Region war klimatisch begünstigt, verfügte über Lössböden und war von Flüssen durchzogen. Die Kultur verfügte über Handel, Landwirtschaft, Viehzucht, Töpferei, Kupfer- und Goldbearbeitung, Schrift, Kalendarium und archaisches Geld (Obsidian). Die Ausläufer dieser Kultur entlang der europäischen Flüsse sind wissenschaftlich belegt (Starcevo-Körös-Cris, Dnjestr-Kultur)
- Das langsame (~ ein Jahr) Versinken der Landmasse zwang die Bevölkerung zur Flucht. Durch die Fluchtwelle wurde der Bevölkerungsdruck in der Umgebung so groß, dass weitere Wanderungsbewegungen ebenso wie die Weitergabe von Wissen ausgelöst wurden. Die Errungenschaften der Bevölkerung von Pontopolis breiten sich dadurch rasant über Europa aus: Ausbreitung der indoeuropäischen Sprache, Auftauchen von Schriftzeichen auf dem Balkan, Ausbreitung der linearbandkeramischen Kultur über ganz Europa innerhalb kürzester Zeit und Entstehen eines kulturellen Zentrums auf dem Balkan (Vinca, Varna, Goldhort von Varna). Archäologisch gesehen bedeutet das Jahr 5500 vor Christus einen „Schnitt“ für sämtliche bestehende Zivilisationen und gleichzeitig den Beginn einer Reihe neuer Kulturen.
- Der Vorgang findet Eingang in die Überlieferungen der frühen indoeuropäischen Kultur: Gilgamesch-Epos (Sumer/Babylon), Sintflutbericht der Bibel, Flutsagen von Samothrake, Flutmythologie in Siebenbürgen, Bericht von Philemon und Baucis in Anatolien und Deukalion und Pyrrha bei den Hellenen, Atlantisbericht aus Ägypten, Mahabharata in Indien…
Wir meinen, dass die archäologischen Vorgänge und die Sintflutberichte rund um das Schwarze Meer aus einem Ereignis heraus zu erklären sind: Dem Untergang von Pontopolis.
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