Atlantis und die Sintflut

 

Atlantis - Urheimat der Indoeuropäer!

 

 

Gray, Russell D./Atkinson, Quentin D.: “Language-tree divergence times support the Anatolian theory of Indo-European origin”, Nature Vol. 426, p. 435ff, November 27, 2003 [Link]

 

Wunderlich, Dieter: „Die Urheimat der Indogermanen“, [Link], Februar 2004

 

Wikipedia: „Indoeuropäische Sprachfamilie“, [Link]

 

 

Basis des wissenschaftlichen Arbeitens ist das Aufstellen überprüfbarer Hypothesen. Das Eintreten einer Vorhersage ist ein Indiz dafür, dass die zu Grunde liegende Theorie richtig ist.

 

In unserem Buch haben wir die Meinung vertreten, dass die indoeuropäische Sprache in Anatolien entstand und sich von dort zunächst in den Raum des nordwestlichen Schwarzmeeres ausbreitete. Mit dem Untergang von Atlantis 5510 vor Christus erlebte die indoeuropäische Sprache eine nie gesehene Ausbreitung zusammen mit der sesshaften Landwirtschaft vor allem in Europa.

 

Wissenschaftler der Universität von Auckland untersuchten anhand eines Computermodells, wann sich bestimmte Sprachstämme abspalteten. Dabei gingen Sie davon aus, dass jede Sprache einem konstanten Zerfall (Ersetzen von Vokabeln) gegenüber der Ursprache ausgesetzt ist.

 

Die so gefundenen Ergebnisse stützen exakt den von uns propagierten Geschichtsverlauf!

 

6700 vor Christus - Out of Anatolien!

 

Das Computermodell kommt zu dem Ergebnis, dass sich Hittie, eine ausgestorbene anatolische Sprache und der restliche Sprachstamm (der bis heute überdauerte) 6700 vor Christus spalteten.

 

Nach der bisherigen Lesart der Archäologen hätte dies erst 6400 vor Christus passieren dürfen, weil sich erst dann die sesshafte Landwirtschaft nach Europa ausbreitete.

 

Diese konservative Lesart ist unseres Erachtens überholt. Natürlich schifften sich die Steinzeitmenschen nicht über die Ägäis nach Griechenland ein! Die Wanderung folgte der Küste des früheren Süßwassersees, der sich an der Stelle des heutigen Schwarzen Meeres befand und über die Landbrücke, dort wo heute der Bosporus ist. Diese ersten Siedler, die später ab 6400 vor Christus aufgrund zunehmenden Bevölkerungsdrucks in der Schwarzmeersenke begannen, Europa flussaufwärts (und eben nicht über Berge und Meere) zu besiedeln, findet man heute aber nicht mehr, da ihre Siedlungen (Atlantis!) mit dem Bruch des Bosporus im Meer versenkt wurden.

 

So scheint sich die Landwirtschaft 6400 vor Christus nach Europa auszubreiten, tatsächlich gab es aber einen anderen Weg, der früher eingeschlagen wurde – wie die Sprachentwicklung beweist. Dieser ist nur im Moment noch verschüttet.

 

5900 vor Christus - Ab nach Asien!

 

Bisher ging man vielfach davon aus, dass das Tocharische, welches sich in China fand, zusammen mit den Indussprachen erst spät entstand. Das Computermodell kommt auf eine Abspaltung ab 5900 vor Christus – also als zweite Abspaltung nach dem Wegzug aus Anatolien.

 

Die ersten Siedler, die 6700 vor Christus entlang des Schwarzmeersees nach Norden zogen, breiteten sich naturgemäß immer weiter aus. Der Weg nach China war noch lange nicht gewüstet, da die letzte Eiszeit riesige Frischwasserseen auf der Route gebildet hatte, die erst in der jüngsten Neuzeit völlig austrockneten. So kamen die Siedler bis nach China, wo sie mit Ihrer Sprache weitere 6000 Jahre überdauern sollten.

 

Kulturelle Beziehungen zum Siedlungszentrum Atlantis im Schwarzmeer blieben aber erhalten, wie die Übernahme verschiedener Technologien (Schweine, Hirse, Uferpfahlbauten) aus Asien über Atlantis nach Europa zeigt.

 

5500-5300 vor Christus - Atlantis II

 

Atlantis versank 5510 vor Christus im Schwarzen Meer. Die dort lebende Bevölkerung konnte sich aber fast vollständig retten und zog flussaufwärts nach Europa. Nachdem die sesshafte Landwirtschaft eintausend Jahre am Schwarz“see“ blieb, breitete sie sich mit der Fluchtwelle 5500 vor Christus über ganz Europa aus.

 

Wie wir in einem gesonderten Artikel dargestellt haben, erfolgte die Ausbreitung nicht etwa über Jahrhunderte, sondern innerhalb kürzester Zeit und auch nicht zufällig, sondern geplant (Kolonisation).

 

Diese neue Struktur überdauerte bis 5300 vor Christus (früheste Linearbandkeramik). In dieser Phase einer stark integrierten und standardisierten Kultur gab es kaum einen Sprachverfall.

 

5300-4900 vor Christus - Atlantis III und endgültiger Zerfall

 

Ab 5300 vor Christus spaltet sich die griechische Halbinsel von der indoeuropäischen Sprache ab. Nach wie vor gibt es aber eine einheitliche Kultur unter einheitlicher Leitung. Das Zentrum dieser als Linearbandkeramik bekannten Kultur liegt mit der Vinca-Kultur auf dem Balkan und in Siebenbürgen.

 

4900 vor Christus – das erste Mittelalter

 

Die fortgeführte Atlantiskultur der Linearbandkeramiker und Vinca zerfällt ab 5000 vor Christus in dramatischer Weise. In Europa sind Spuren der Kriegsführung klar zu erkennen. Diese gehen einher mit einer ausgeprägten Anlage von Kreisgrabenanlagen. Kriegsspuren und Massaker sind archäologisch belegt. Es entsteht eine Vielzahl von Machtzentren, zum Beispiel in der Halle/Saale Region und in Österreich. Das wirtschaftliche Gewicht auf dem Balkan fällt zunehmend zurück an die Küste des Schwarzen Meeres. Die Varna-Kultur, die als Atlantis IV noch einige Zeit überdauert, geht Ende des 5. Jahrtausends unter.

 

Atlantis wird zum Mythos

 

Atlantis wird zum Mythos. Die Struktur der Saga überdauert als Sintflutgeschichte in der Bibel, im Gilgamesch-Epos (Babylon), als Deukalische Flut (bei den Griechen, die eigentlich zugewanderte Atlanter aus dem Nordschwarzmeerraum sind) und noch einmal in Griechenland - diesmal als anatolischer Import - als die Flut, die Phrygien verschlang.

 

Die Flüchtlinge südlich des Bosporus zogen aber auch nach Ägypten (erste Sesshaftwerdung 5500 vor Christus), wo sie die Saga in ihrer Sprache - die ursprünglich auch eine indoeuropäische war! - und mit ihrer Schrift - der Atlantis-/Vincaschrift! - aufzeichneten.

 

Aufgrund der von dem ägyptischen Priester vorgetragenen Argumente überdauerte die Saga dort bis in die Geschichtsschreibung, so dass sie bis heute in einem hohen Detaillierungsgrad erhalten geblieben ist.

 

Da die Sage indoeuropäisch niedergelegt wurde, hat Solon sie nur von einer in eine andere indoeuropäische Sprache übersetzt. Kein Wunder also, dass König Mestor mit dem Fluss Dnjestr übereinstimmt und König Diaprepes mit dem Fluss Dnjepr und dass die Region Gadeiros die der Geten ist und dass Solon auch den Sinn der Königsnamen ergründen konnte.

 

 

Prof. Dr. Siegfried G. Schoppe            Christian M. Schoppe, MBA

 

 

Hamburg/Frankfurt, den 18.11.2004

 

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